Autor: Michael Homburg


Neu für den NovaChat: Tagebuch-Seiten!

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Für unsere NovaChat-Geräte gibt es die Tagebuch-Erweiterung, die z.B. in die Logofoxx-Programme integriert werden kann. Da dieses Seiten-Set so gut angekommen ist, haben wir es nun rechtzeitig zum neuen Kalenderjahr angepasst und stellen gern das Tagebuch 2026 zum Download zur Verfügung. Das Tagebuch hat jetzt auch ne neue Optik, mit Wochentagen und Farbmarkierungen. Viel Spaß mit dem Tagebuch wünscht das PRD-Team!

 

Download:

Tagebuch 2027

Klicken Sie für mehr Informationen auf die Bilder

Mein Arbeitsleben früher und heute

Heute möchte ich euch etwas aus meinem Arbeitsleben von früher und heute erzählen. Ich bin Frank Klein, Markenbotschafter für PRD, und kommuniziere mit einem Sprachcomputer.

Bevor ich diese Aufgabe übernommen habe, arbeitete ich in einer Werkstatt für Menschen mit Behinderung (WfbM). Dort absolvierte ich zwei Jahre im Bereich der beruflichen Bildung, die auch teilweise in einer Fördergruppe stattfand. In dieser Zeit konnte ich verschiedene Erfahrungen sammeln und mich persönlich sowie beruflich weiterentwickeln. Zum Beispiel den Umgang mit dem Handy meines Gruppenleiters, was ich mir durch meine Spastik nie hätte vorstellen können. Nebenbei liefen Schulsachen, sprich Deutsch, Mathematik oder auch Hauswirtschaft. Hauswirtschaft bedeutet, wir haben als Gruppe einmal in der Woche gekocht und vorher zusammen überlegt, was wir machen wollten, und dann gingen wir mit ein paar Leuten los und kauften die Sachen ein, die wir dafür benötigten. Dies war eine große Hilfe, um sich auch im normalen Alltag in Zukunft zurechtzufinden. Man konnte neue Dinge probieren, die man von zu Hause vielleicht nicht kannte.

Generell ist eine Fördergruppe für Menschen mit schwersten oder mehrfachen Behinderungen, was eigentlich gar nicht zu mir passte. Jedoch wusste man nicht so recht, wo ich am besten mit meinen Fähigkeiten aufgehoben war.

Die Menschen mit hohem Unterstützungsbedarf haben in der Behindertenwerkstatt eine sinnvolle Tagesstruktur, Förderung und Betreuung. Pünktlichkeit, Zuverlässigkeit und Teamarbeit wurden uns als wichtige Grundlagen für eine erfolgreiche berufliche Zusammenarbeit vermittelt.

Eine berufliche Bildung in einer Werkstatt für behinderte Menschen (WfbM) ist eine Art Ausbildung und Vorbereitung auf das Arbeitsleben, wenn man noch nicht 100 % bereit für eine Arbeitsstelle auf dem Arbeitsmarkt ist. Hier konnte ich in verschiedene Arbeitsbereiche hineinschnuppern und feststellen, was ich mit meiner Spastik kann oder auch nicht ausführen konnte. Auch allgemeine Regeln für die eigene Sicherheit bei der Arbeit wurden uns nahegelegt. In diesem Umfeld konnte ich meine persönlichen und sozialen Kompetenzen gezielt stärken und gewinnbringend einsetzen.

Die Zeit in der Werkstatt war für mich ein wichtiger Lebensabschnitt, in dem ich viel gelernt und wertvolle Erfahrungen gesammelt habe. Leider passt der Aufbau einer Behindertenwerkstatt nicht zu jeder Behinderung. Da ich nur eine körperliche Behinderung habe, war das Programm oft nicht ganz passend für mich. Gerne hätte ich mehr meinen Kopf nutzen wollen und mehr Ideen einbringen. Ich konnte nicht viel von dem, was ich eigentlich kann, ausarbeiten. Daher bin ich umso glücklicher, dass ich heute die Möglichkeit hier bekommen habe, Texte zu schreiben und Menschen Einblick in das Leben mit einem Sprachcomputer zu geben. Ich helfe gerne anderen Mitmenschen und unterstütze Sie im Erlernen der Nutzung eines Kommunikationsgeräts.

Als Markenbotschafter schreibe ich so Texte wie hier, um meine Perspektive für euch sichtbarer zu machen. Ich kann außerdem meine eigenen Erfahrungen weitergeben, Menschen für das Thema Unterstützte Kommunikation sensibilisieren und zeigen, wie ein Sprachcomputer den Alltag bereichern und ihnen damit neue Möglichkeiten eröffnet.

Hast du Fragen oder benötigst du Unterstützung im Umgang mit einem Sprachcomputer? Ob für dich selbst, Angehörige oder Lehrkräfte – ich stehe gerne zur Verfügung. Schreibt mir einfach eine E-Mail an f.klein@prentke-romich.de, und ich werde so schnell wie möglich antworten.

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Markenbotschafter

Frank Klein

Tel. 0561 785 59 0

Der neue PRD-Katalog 2027 ist da!

Entdecken Sie jetzt unseren neuen Produktkatalog 2027 mit zahlreichen Informationen rund um die Unterstützte Kommunikation sowie vielen spannenden Neuheiten aus unserem Sortiment.

Freuen Sie sich auf aktuelle Kommunikationshilfen, innovative Zubehörlösungen und bewährte Produkte für Menschen mit Kommunikationsbeeinträchtigungen. Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf unseren leistungsstarken Vokabularen und der MINSPEAK® Methode, die Menschen jeden Alters dabei unterstützt, sich erfolgreich und individuell auszudrücken. Darüber hinaus finden Sie zahlreiche Informationen zu modernen Augensteuerungslösungen, die insbesondere Menschen mit starken motorischen Einschränkungen neue Möglichkeiten der selbstbestimmten Kommunikation eröffnen.

Der neue Katalog bietet Ihnen einen umfassenden Überblick über unser aktuelles Angebot und unterstützt Sie dabei, die passende Lösung für Ihre individuellen Anforderungen zu finden.

Jetzt herunterladen:
Den neuen Katalog können Sie direkt als PDF auf unserer Website herunterladen:
PRD-Katalog 2027

Gedrucktes Exemplar bestellen:
Sie möchten lieber in einer gedruckten Ausgabe stöbern? Über das Kontaktformular auf unserer Website können Sie Ihren persönlichen Katalog ganz einfach anfordern.

Wir wünschen Ihnen viel Freude beim Entdecken unserer Produkte, Vokabulare und Neuheiten!

Minfo 01-26

Kostenpflichtige Online-Schulung: UK im Familienalltag

Diese interaktive Online-Schulung richtet sich vorrangig an Familien mit unterstützt kommunizierenden Kindern. Auch interessierte Fachpersonen sind herzlich willkommen.

Wie kann Unterstützte Kommunikation (UK) den Familienalltag bereichern und die Teilhabe von Kindern und ihren Angehörigen stärken?

 

Das erwartet Sie:

  • eine reich gefüllte Fortbildungsbox mit Materialien, die Ihnen vor Beginn der Schulung zugeschickt wird
  • kurze, praxisnahe Lernmodule mit konkreten Anregungen für den Alltag
  • Tipps und Tricks für die Nutzung von Talkern
  • Austausch mit anderen teilnehmenden Familien
  • authentische Erfahrungsberichte und persönliche Einblicke von Familien mit unterstützt kommunizierenden Kindern

 

Referentinnen: Jana Brandt (Heilpädagogin B.A.) und Mattea Ruthenberg (Ergotherapeutin und Sonderpädagogin B.A.)

Co-Referent: Frank Klein, Markenbotschafter für PRD und unterstützt Kommunizierender

  • Teilnahmegebühr 39 Euro
  • Die Teilnehmeranzahl ist auf 50 Personen begrenzt

 

Online-Schulung

Donnerstag: 19.11.26, 19:00 Uhr bis 21:00 Uhr

Anmeldung hier: UK im Familienalltag

 

 

Genesis® 13 und Genesis® 16: die nächste Generation der Unterstützten Kommunikation

Mit Genesis® 13 und Genesis® 16 präsentiert PRC-Saltillo die nächste Generation leistungsstarker Sprachcomputer. Moderne Technik, flexible Bedienmöglichkeiten und ein alltagstaugliches Design unterstützen Menschen mit komplexen Kommunikationsbedürfnissen dabei, sich selbstbestimmt auszudrücken und aktiv am Leben teilzuhaben.

Ob in Schule, Beruf, Therapie, Familie oder Freizeit: Die Genesis®-Geräte lassen sich an unterschiedliche motorische Fähigkeiten, Sprachkenntnisse und persönliche Kommunikationsziele anpassen.

Flexible Bedienung nach individuellen Bedürfnissen

Genesis® 13 und Genesis® 16 können direkt über den Touchscreen, mit Tastern, per Kopfsteuerung oder optional über eine Augensteuerung bedient werden.

Die Augensteuerung eröffnet insbesondere Menschen, die einen Touchscreen aufgrund motorischer Einschränkungen nicht zuverlässig nutzen können, einen alternativen Zugang zur Kommunikation. Inhalte und Aussagen werden dabei mit den Augen ausgewählt. So kann der Sprachcomputer ohne direkte Bedienung des Displays genutzt werden. Welche Ansteuerungsform geeignet ist, sollte individuell ermittelt und gemeinsam erprobt werden.

Bewährte Vokabulare für individuelle Kommunikation

Für die Genesis®-Geräte stehen bewährte Vokabulare wie MINSPEAK®, Unity®, MultiFoXX® und LoGoFoXX® zur Verfügung. Sie ermöglichen einen schnellen Zugriff auf wichtige Wörter und Aussagen und können individuell angepasst und erweitert werden.

Ein umfangreicher, gut organisierter Wortschatz unterstützt dabei, eigene Gedanken, Wünsche und Erfahrungen auszudrücken.

Zwei Größen, viele Möglichkeiten

Genesis® 13 überzeugt durch sein kompaktes Format und seine hohe Mobilität. Genesis® 16 bietet mit seinem größeren Display zusätzliche Fläche für umfangreiche Kommunikationsoberflächen.

Beide Modelle verfügen über eine deutliche Sprachausgabe, Front- und Rücklautsprecher, Schnellzugriffstasten, ein Partnerdisplay und einen integrierten Mehrwinkel-Aufstellfuß. Mit einer Akkulaufzeit von bis zu elf Stunden sind sie für den ganztägigen Einsatz geeignet.

Entdecken Sie jetzt Genesis® 13 und Genesis® 16 und lassen Sie sich individuell beraten.

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Dynamischer Talker

Neu!

Genesis® 13

Der Genesis® 13 ist ein leistungsstarker Sprachcomputer für die Unterstützte Kommunikation mit großem 13-Zoll-Touchdisplay. Er kann optional per Augen-, Kopf- oder Tastersteuerung bedient werden und bietet bereits vorinstallierte Kommunikationsvokabulare. Dank klarer Sprachausgabe, robuster Bauweise, langer Akkulaufzeit und flexibler Anpassungsmöglichkeiten unterstützt er eine zuverlässige und individuelle Kommunikation im Alltag.

Dynamischer Talker

Neu!

Genesis® 16

Der Genesis® 16 ist ein leistungsstarker Sprachcomputer für die Unterstützte Kommunikation mit großem 16-Zoll-Touchdisplay. Er kann optional per Augen-, Kopf- oder Tastersteuerung bedient werden und bietet bereits vorinstallierte Kommunikationsvokabulare. Dank klarer Sprachausgabe, robuster Bauweise, langer Akkulaufzeit und flexibler Anpassungsmöglichkeiten unterstützt er eine zuverlässige und individuelle Kommunikation im Alltag.

Dynamischer Talker

Neu!

Genesis® 13 mit Augensteuerung

Genesis® 13 mit Augensteuerung ist ein leistungsstarker Sprachcomputer für die Unterstützte Kommunikation mit großem 13-Zoll-Display. Er bietet bereits vorinstallierte Kommunikationsvokabulare. Dank klarer Sprachausgabe, robuster Bauweise, langer Akkulaufzeit und flexibler Anpassungsmöglichkeiten unterstützt er eine zuverlässige und individuelle Kommunikation im Alltag.

Dynamischer Talker

Neu!

Genesis® 16 mit Augensteuerung

Der Genesis® 16 mit Augensteuerung ist ein leistungsstarker Sprachcomputer für die Unterstützte Kommunikation mit großem 16-Zoll-Display. Er bietet bereits vorinstallierte Kommunikationsvokabulare. Dank klarer Sprachausgabe, robuster Bauweise, langer Akkulaufzeit und flexibler Anpassungsmöglichkeiten unterstützt er eine zuverlässige und individuelle Kommunikation im Alltag.

Vom 1. bis 14. Oktober erhalten Sie weltweit 50 % Rabatt auf ausgewählte Kommunikations-Apps

Vom 1. bis 14. Oktober erhalten Sie weltweit 50 % Rabatt auf zahlreiche Apps für Unterstützte Kommunikation. 

Zur Aktion gehören unter anderem TouchChat®, LAMP Words for Life®, Unity®, Dialogue®, Predictable, Avaz sowie die Lifetime-Version von Scene & Heard Pro. Die reduzierten Preise werden während des Aktionszeitraums automatisch im Apple App Store beziehungsweise Google Play Store angezeigt. Auch ausgewählte Upgrades innerhalb der Discover Apps für iOS sind um 50 % reduziert.

Bitte beachten Sie: In-App-Käufe sind grundsätzlich von der Aktion ausgeschlossen. Bestellungen sind ausschließlich direkt über den jeweiligen App Store möglich. Vor oder nach dem Aktionszeitraum kann der Rabatt nicht gewährt werden.

Entdecken Sie die teilnehmenden Apps und sichern Sie sich den Aktionspreis vom 1. bis 14. Oktober.

 

App Store:

Unity®

Predictable®

LAMP Words for Life®

Scene & Heard Pro Lifetime®

TouchChat®

Dialogue®

 

Play Store:

Predictable® und Scene & Heard Pro Lifetime®

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Sprachcomputer gewinnen zunehmend an Bedeutung   

Die Bedeutung und Sichtbarkeit von Sprachcomputern in der Bevölkerung hängen stark davon ab, wie und wo Menschen erstmals mit ihnen in Kontakt kommen. Obwohl Kommunikationsgeräte für viele Betroffene ein zentrales Hilfsmittel sind, bleibt ihre öffentliche Wahrnehmung meiner Meinung nach noch sehr begrenzt. Viele Menschen wissen nicht, wie solche Geräte funktionieren oder welchen Unterschied sie im Alltag eines Menschen mit Behinderung machen können. Es ist viel Arbeit, die am Anfang investiert werden muss, um einen Sprachcomputer zu nutzen. Allerdings wird schnell deutlich, wie wichtig und hilfreich er im Alltag ist. 

 Eine entscheidende Rolle spielt Fachpersonal wie Lehrkräfte in der Schule sowie Logopädinnen, Ergotherapeutinnen und Ärztinnen. Sie sind häufig die Ersten, die auf Kommunikationshilfen aufmerksam machen und eine Beratung durch eine Firma wie PRD empfehlen. Auch Kliniken und Rehabilitationszentren tragen dazu bei. Sie nutzen Sprachcomputer im Rahmen von Diagnostik, Therapie und Rehabilitation.  

Generell liegt die Schwierigkeit darin, dass es nicht selbstverständlich ist, einen Talker überall nutzen zu können. 

Ein wichtiger Weg zum Sprachcomputer sind unsere Hilfsmittelberater, die konkrete Modelle vorstellen, die Finanzierung erläutern und praktische Einweisungen geben. Auf Messen und Fachveranstaltungen werden Sprachcomputer öffentlich präsentiert, was ihre Sichtbarkeit deutlich erhöht. 

Hier zeigen Menschen wie ich, wie ein Sprachcomputer im Alltag funktioniert, und beantworten Fragen interessierter Menschen. Dies muss nicht immer nur vor Ort geschehen, sondern kann auch über Online-Schulungen funktionieren, bei denen wir von zu Hause zugeschaltet werden.  

In Schulen und Fördereinrichtungen werden Sprachcomputer zunehmend eingesetzt, wodurch Kinder, Eltern und pädagogisches Personal früh mit ihnen in Berührung kommen. 

Als Berater und Unterstützer ist es auch mein Job, in Schulen und Werkstätten zu zeigen, was ein Talker alles kann. 

Ein immer wichtigerer Bereich sind soziale Medien und das Internet. Videos, Erfahrungsberichte und Tutorials machen Sprachcomputer sichtbar und zeigen ihre Nutzung im Alltag. Die Videos müssen nicht unbedingt seriös sein, sondern sollen die Menschen in den Alltag mitnehmen. Besonders wertvoll sind Einblicke und Berichte von Betroffenen oder Angehörigen, da persönliche Erfahrungen oft mehr Wirkung haben als Beschreibungen durch Fachpersonal. 

Generell finde ich es auch wichtig, dass die Krankenkassen und ihre Mitarbeitenden besser geschult werden. Oft werden Unterstützungen abgelehnt, weil nur gesehen wird, was ein Hilfsmittel kostet. Vielen ist jedoch nicht bewusst, wie viel Mehrwert ein solches Gerät für einen Menschen mit Behinderung im Alltag bietet. 

 All diese Wege tragen dazu bei, dass Sprachcomputer in der Bevölkerung bekannter werden. Je häufiger sie in Therapie, Schule, Medien oder Alltagssituationen sichtbar sind, desto größer wird das Verständnis für ihre Bedeutung. Sichtbarkeit schafft Normalität und Normalität schafft Akzeptanz. 

 

Minfo 01-26

Markenbotschafter

Frank Klein

Tel. 0561 785 59 0

Wichtige Informationen zu Accent 800 und Accent 1000

Seit vielen Jahren unterstützen die Kommunikationshilfen Accent 800 und Accent 1000 Menschen dabei, sich verständlich zu machen, Beziehungen zu gestalten und aktiv am Leben teilzunehmen. Viele Nutzerinnen und Nutzer vertrauen täglich auf diese bewährten Systeme.

PRC-Saltillo hat angekündigt, die Modelle Accent 800 und Accent 1000 schrittweise aus dem Verkauf zu nehmen. Gleichzeitig investiert das Unternehmen in neue Kommunikationslösungen und Möglichkeiten für einen erfolgreichen Übergang, damit Nutzerinnen und Nutzer auch künftig auf ihre individuellen Bedürfnisse abgestimmte Kommunikationshilfen erhalten können. 

Für bestehende Nutzerinnen und Nutzer ändert sich aktuell nichts

Wer heute einen Accent 800 oder Accent 1000 nutzt, kann sein Gerät selbstverständlich weiterhin verwenden. Die bestehenden Kommunikationshilfen bleiben wichtige und leistungsfähige Werkzeuge für die tägliche Kommunikation. Auch künftig stehen diese Geräte für zuverlässige und sichere Kommunikation im Alltag zur Verfügung.

Darüber hinaus bleiben wir als Prentke Romich Deutschland Ihr Ansprechpartner für Beratung, Schulungen, technischen Support und die langfristige Begleitung Ihrer Versorgung. Unser Ziel ist es, allen Nutzerinnen und Nutzern auch während dieser Veränderung größtmögliche Sicherheit und Kontinuität zu bieten. ​

Geräte bleiben auch in den kommenden Monaten verfügbar

Nach aktuellem Kenntnisstand werden Accent 1000-Geräte voraussichtlich noch bis etwa Ende 2026 verfügbar sein. Für den Accent 800 wird derzeit davon ausgegangen, dass die Verfügbarkeit bis in das Frühjahr 2027 hinein gewährleistet werden kann. Diese Einschätzungen basieren auf den aktuell verfügbaren Beständen und können sich abhängig von Nachfrage und Lagerbestand noch verändern. 

Dadurch bleibt ausreichend Zeit, individuelle Versorgungen sorgfältig zu planen und gemeinsam die passende langfristige Lösung zu finden. ​

Bewährte Vokabulare bleiben erhalten

Für viele Nutzerinnen und Nutzer ist das vertraute Vokabular der wichtigste Bestandteil ihrer Kommunikationshilfe. Deshalb wurde ein Konvertierungstool entwickelt, mit dem bestehende Vokabulare von Accent-Kommunikationshilfen auf aktuelle Geräte übertragen werden können. So können viele Nutzerinnen und Nutzer ihre gewohnten Vokabulare auch auf alternativen Kommunikationshilfen wie Via- oder NovaChat-Geräten weiter verwenden.

Dadurch bleiben bewährte Kommunikationsstrukturen erhalten und ein möglicher Gerätewechsel kann deutlich einfacher gestaltet werden.

Neue Perspektiven für Nutzerinnen und Nutzer mit komplexeren Zugangsanforderungen

Neben den mobilen Kommunikationshilfen stehen außerdem zwei neue Windows-basierte Kommunikationssysteme kurz vor der Einführung. Diese richten sich insbesondere an Nutzerinnen und Nutzer, die erweiterte Zugangsverfahren benötigen oder bisher von den besonderen Möglichkeiten der Accent-Plattform profitiert haben. 

Moderne Augensteuerung, Kopfsteuerung und weitere motorische Zugriffsmöglichkeiten eröffnen hier neue Perspektiven für Menschen mit komplexeren motorischen Anforderungen. Für viele heutige Accent-Nutzerinnen und -Nutzer werden diese Systeme eine leistungsfähige und zukunftssichere Nachfolgelösung darstellen.

Gemeinsam in die Zukunft der Kommunikation

Der Wechsel einer Produktgeneration bedeutet nicht das Ende bewährter Kommunikationswege. Im Gegenteil: Neue Technologien und neue Kommunikationshilfen eröffnen zusätzliche Möglichkeiten, individuelle Bedürfnisse noch besser zu unterstützen.

Unser Anspruch bleibt dabei unverändert: Menschen, die auf Unterstützte Kommunikation angewiesen sind, sollen auch künftig zuverlässig, sicher und selbstbestimmt kommunizieren können. Deshalb begleiten wir unsere Nutzerinnen und Nutzer aktiv auf diesem Weg, beraten zu neuen Möglichkeiten und unterstützen bei der Auswahl einer passenden Lösung. 

Ob bestehendes Accent-Gerät, die Übernahme eines vertrauten Vokabulars auf eine andere Plattform oder die Nutzung neuer Kommunikationshilfen: Gemeinsam finden wir den Weg, der am besten zu Ihren individuellen Bedürfnissen passt.

Auch in Zukunft stehen Ihnen die Beraterinnen und Berater von Prentke Romich Deutschland mit persönlicher Beratung, Schulungen und technischem Support zur Seite. Denn unser Ziel ist nicht nur die Bereitstellung von Kommunikationshilfen, sondern die langfristige Unterstützung von Menschen, die Kommunikation zu mehr Teilhabe, Selbstbestimmung und Lebensqualität nutzen. ​

Wir freuen uns darauf, diesen Weg gemeinsam mit Ihnen weiterzugehen und die Zukunft der Unterstützten Kommunikation aktiv zu gestalten. Wenn Sie Fragen zu Ihrem Accent 800 oder Accent 1000 haben, sprechen Sie Ihre zuständige Beraterin oder Ihren zuständigen Berater an oder kontaktieren Sie uns direkt. ​

Hinweis zur aktuellen GoTalk NOW Version 7.0.3 auf VIA-Geräten

Nach dem Update auf die aktuelle GoTalk NOW Version 7.0.3 wurde ein Fehler festgestellt, der Nutzerinnen und Nutzer betrifft, die eine Acapela-Stimme verwenden.

Derzeit wird nach jedem Neustart der App automatisch eine integrierte Apple-Stimme genutzt, obwohl zuvor eine Acapela-Stimme ausgewählt wurde. Die ursprünglich gewählte Acapela-Stimme steht zunächst nicht zur Verfügung.

Die Sprachausgabe kann jedoch unmittelbar wiederhergestellt werden: Öffnen Sie hierzu kurz den Seiteneditor und wechseln Sie anschließend zurück in den Nutzermodus. Die zuvor ausgewählte Acapela-Stimme wird dann wieder korrekt verwendet.

Das Problem tritt nur auf, wenn das Gerät zuvor ausgeschaltet war bzw. die App geschlossen wurde. Der Standby-Modus führt nicht zu einem Wechsel der Stimme.

Der Hersteller der App wurde bereits über das Problem informiert und arbeitet aktuell an einer Lösung. Wir gehen davon aus, dass der Fehler zeitnah mit einem Update behoben wird.

Wir entschuldigen uns für die entstandenen Unannehmlichkeiten und informieren Sie selbstverständlich, sobald ein entsprechendes Update verfügbar ist.

Reisen mit Rollstuhl und Behinderung 

Mein Name ist Frank Klein und ich arbeite bei der Firma Prentke Romich als Markenbotschafter,heute berichte ich euch über meine Erfahrungen von Reisen. 

Viele Menschen denken, dass Reisen mit einem Rollstuhl oder einer Behinderung kaum möglich ist. Das stimmt so nicht. Natürlich braucht man oft etwas mehr Planung. Man muss sich über barrierefreie Hotels, den Transport und die Zugänglichkeit von Sehenswürdigkeiten informieren. Das kostet manchmal Zeit. Trotzdem gibt es heute viele Möglichkeiten, die Welt zu entdecken. Im Internet gibt es viele Reiseanbieter, die sich auf Reisen für Menschen mit Behinderung spezialisiert haben und wo man einen vielfältigen Einblick für Reiseziele bekommt. 

 Ich sitze selbst im Rollstuhl und weiß, dass nicht alles perfekt ist. Es gibt Hindernisse, die andere Menschen vielleicht gar nicht bemerken. Doch ich habe gelernt, dass diese Hindernisse mich nicht davon abhalten müssen, neue Orte kennenzulernen und schöne Erlebnisse zu sammeln. 

 Viele Hotels, Flughäfen und Verkehrsmittel sind inzwischen besser auf Menschen mit Behinderung eingestellt. Hier sollte man jedoch aufpassen das am Abflugs Ort die gleichen Bedingungen für Rollstuhlmitnahme / Hilfsmittel gibt als auch am Ankunftsflughafen. Verschiedene Länder haben verschiedene Regeln und das sollte jedem bewusst sein. Manchmal ist eine Anreise mit eigenem Auto die sicherste Variante, um negative Überraschungen auszuschließen. Auch immer mehr Reiseziele achten auf Barrierefreiheit. Es lohnt sich, vorher Informationen einzuholen und Fragen zu stellen. Eine gute Vorbereitung macht vieles einfacher. 

 Trotz guter Planung kann auch bei jeder Reise etwas schief gehen. Jeder Mensch mit Behinderung kennt sich selbst am besten und sollte daher die Menschen um Ihn herum Anleiten um schwierige Situationen so einfach wie möglich zu beheben. Spontanität ist ein wichtiger Teil im Reisekoffer.  

Ich finde auch das es sehr wichtig ist, die richtige Begleitung auszuwählen. Nicht jeder ist dafür gemacht sich jeden Tag neuen Herausforderungen zu stellen. Jemand der gelassen ist aber nicht den Überblick verliert ist hier genau richtig. Es ist wichtig das er trotzdem sich in seiner Rolle bewusst ist und auch die Situation, in der wir uns befinden versteht. 

Auch hier sieht man wie wichtig es ist ein Kommunikationsgerät zu nutzen, um Anweisungen zu geben, nach Dingen zu Fragen und neue Menschen und Kulturen kennen zu lernen. Mit dem Sprachcomputer kann ich Interesse zeigen und mich an Unterhaltungen beteiligen. Ich finde es wichtig anderen Menschen zu zeigen die noch nie einen Sprachcomputer gesehen haben, was damit möglich ist und wobei er mir genau in solchen Situationen wie im Urlaub hilft. Ich kann mich hier normal unter Leute mischen und ganz normal Unterhalten, was ohne meinen Talker gar nicht möglich wäre. 

Reisen bedeutet Freiheit, neue Erfahrungen und schöne Erinnerungen. Das sollte jeder Mensch erleben können egal ob mit oder ohne eine Einschränkung – ob er laufen kann oder einen Rollstuhl nutzt. Eine Behinderung muss kein Grund sein, zu Hause zu bleiben. Mit Mut, Planung und Offenheit sind oft viel mehr Dinge möglich, als viele Menschen denken. 

 Am besten fährt man zuerst erstmal für ein kurzes Wochenende irgendwo hin und testet es aus wie eine Reise von zuhause weg so ist. Damit meine ich nicht 4 Straßen weiter, sondern am besten schon eine kleine Herausforderung. Wenn man so etwas meistert, dann funktioniert auch schnell schon eine längere Reise. 

Mein Wunsch ist, dass Barrierefreiheit überall selbstverständlich wird. Dann können noch mehr Menschen die Welt entdecken, ohne ständig über Hindernisse nachdenken zu müssen. 

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass Reisen auch mit einer Behinderung möglich ist, wenn man sich gut vorbereitet, offen für neue Erfahrungen bleibt und die richtigen Hilfsmittel sowie Unterstützung an seiner Seite hat. Hindernisse wird es immer geben, doch sie sollten niemanden davon abhalten, die Welt zu erkunden, schöne Erinnerungen zu sammeln und neue Kulturen kennenzulernen. Mein Wunsch ist, dass Barrierefreiheit überall selbstverständlich wird, damit jeder Mensch die Freiheit des Reisens unabhängig und ohne Einschränkungen erleben kann. 

 

Minfo 01-26

Markenbotschafter

Frank Klein

Tel. 0561 785 59 0